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Immobiliendarlehen

Unter Immobiliendarlehen versteht man ein Darlehen, welches zur Finanzierung einer Immobilie, eines Altbaus, Neubaus oder Grundstückskaufs vorgesehen ist. Bei der Vergabe eines Immobiliendarlehens erfolgt eine Eintragung ins Grundbuch. Diese Finanzierungsvariante wird meistens mittel- bis langfristig geplant.

 

Oft steht bei einem Immobiliendarlehen der Neubau im Vordergrund. Man möchte bauen, braucht ein Grundstück und auf diesem soll dann ein Neubau entstehen. Es gibt Hausfinanzierungen mit und ohne Anzahlung. Empfehlenswert ist es immer, so viel wie möglich Eigenkapital einzubringen. Dadurch werden die Konditionen für das Darlehen günstiger und die Zinsen die bezahlt werden fallen nicht so hoch aus.

 

Es sollte also alles sehr gut geplant sein bevor man ein Immobiliendarlehen beantragt. Zu einer guten Planung gehört es auch, sich ein genaues Bild über sämtliche Einnahmen und Ausgaben zu machen. Wenn man ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen will, ist ein solider Finanzierungsplan mit einer Übersicht der zur Verfügung stehenden Mittel die Grundlage. Damit man später nicht auf die Nase fällt ist absolute Ehrlichkeit sich selbst und seinen Möglichkeiten gegenüber die Voraussetzung für die Kalkulation. Berücksichtigt werden müssen die laufenden aber auch unvorhergesehene Kosten, die vor, aber auch nach dem Einzug anfallen. Deshalb sollte man unbedingt Rücklagen bilden. Auf Grundlage des Finanzierungsplans kann man dann ungefähr abschätzen, wie viel Geld man von einer Bank als Darlehen bekommen kann.

 

Rechenbeispiel: Pro 50 Euro, die Sie für die Finanzierung pro Monat erübrigen können, gewähren Ihnen die Kreditinstitute in der Regel ein Darlehen von circa 7.500 Euro (bezogen auf sechs Prozent Zins und ein Prozent Tilgung). Es gilt also viele Dinge zu beachten und eine sorgfältige Planung ist unbedingt erforderlich.

 

Bei der Finanzierung gibt es einige steuerliche Vergünstigungen, wobei sich die Konditionen im Laufe der Jahre aber auch ändern können. Je mehr eigene Ersparnisse in die Finanzierung der Immobilie fließen, desto geringer ist der Anteil, der für Tilgung und Zinsen des Kredites  aufgebracht werden muss. Als Eigenkapital gelten Bargeld, Sparguthaben, Bausparguthaben (sofern dieser zuteilungsreif ist), Festgelder und festverzinsliche Wertpapiere. Aktien und Anteile an Investmentfonds sind keine fest planbare Größe für eine Immobilienfinanzierung.  Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie schnell selbst Anteilsscheine an soliden Firmen an Wert verlieren können. Eigenmittel im weiteren Sinne sind das bereits bezahlte Grundstück, bezahlte Baumaterialien / Architektenleistungen, Verwandten- und Arbeitgeberdarlehen sowie eventuelle öffentliche Zuschüsse. Auch Eigenleistungen können die finanzielle Belastung senken. Diese sollten aber nicht mit mehr als fünf bis zehn Prozent der Bau- bzw. Renovierungskosten angesetzt werden.

 

Um ein günstiges Immobiliendarlehen zu erhalten, sind die jeweils gültigen Zinssätze der verschiedenen Banken, das ist nicht unbedingt die Hausbank, zu beachten. Ein Vergleich lohnt sich immer. Der Kreditgeber sichert mit seinem Zwangsversteigerungsrecht ab, von dem er bei Nichteinhaltung der Ratenzahlung Gebrauch macht. Das muss natürlich unter allen Umständen vermieden werden. Eine sehr gute Planung und viel Eigenkapital helfen, damit das Ganze nicht zum Debakel wird.

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